HüpfburgNach der All-Night ging es 4:30 Uhr direkt zum nächsten Programmort. Es stand ein Kinderprogramm "Fun-Fair" in einer Kirche an, dass hauptsächlich von Pais organisiert wurde. Wenigsten konnte ich von 6:00 bis 7:00 mal kurz Schlafen.

Mit etwas Müdigkeit ging es danach ans Aufbauen: Zelt, Stühle, Anlage, Hüpfburg,.. Meine Tagesaufgabe war Fotografieren und Videos aufnehmen.

Am Vormittag gab es einen Gottesdienst mit Talenteshow. Neben eindrucksvollen Tanzeinlagen wurde auch gerappt und gesungen. Am Nachmittag gab es verschiedene Sachen zur Auswahl: Fußball, Hüpfburg, Gesichtspainting,..

Nachdem die über 1000 Kinder heimgegangen und alles wieder abgebaut war, war ich begeistert, müde und verbrannt. Keiner von uns 4 Weißen hatte an Sonnencreme gedacht und so habe ich mir den ersten Sonnenbrand eingefangen.

Abschlussgottesdienst BYLMit einem Gottesdienst nach der Schule wurde das BYL-Projekt beendet. Ein Programmpunkt war eine Talenteshow, die den Gottesdienst mit Rap, Tanz und vielen Lobpreisliedern bereichert hat.

Es hat mich sehr gefreut, dass so viele gekommen sind, und dass so viele von Gottes Liebe auch mehr erlebt haben.

Am Abend ging es zur ersten All-Night ("Gebetsnacht"), leider ohne eine einzige Stunde Schlaf davor.

Als wir heute an der Schule ankamen, um mit den Schülern Bibelkreis zu haben, mussten wir leider feststellen, dass es noch 2 Parallelprogramme gibt. Die Leiterin hatte davon aber auch erst am Morgen erfahren und so mussten wir wohl oder übel unseren Termin verschieben.

Ich habe es auch mal geschafft ein Tor zu schießen...Die zweite Woche von "Because you are loved" ("Weil du geliebt bist") ging heute los. Nach der Schule haben wir uns getroffen um gemeinsam zu Spielen und Spaß zu haben.

Begonnen haben wir mit Fußball im Sitzen. Nicht nur den Jungs hat es viel Spaß gemacht, auch die Mädels waren mit großer Begeisterung dabei. Anschließend hatten wir verschieden Spiele zur Auswahl. Neben afrikanischen Spielen, gab es Mensch ärgere dich nicht und Kartenspiele.

Komplett durchgeweichtUnd jeder der Wollte hatte bei mir die Gelegenheit "Mau-Mau" zu lernen. Die Zeit war wie im Flug vorbei und am Ende haben viele gefragt, wann werden wir soetwas wieder machen.

Als wir am Abend auf den Weg nach Hause waren, hat uns der Regen überrascht. Obwohl wir nur wenige Meter von Haus entfernt waren, hat der Regen mich komplett durchgeweicht. Nur mein Hemd war durch meinen Rucksack vorne etwas trocken.

Eigentlich erwartet man ja keine Regen in der Trockenzeit.

Die regelmäßigen Stromausfälle werden gerade immer schlimmer. Am Anfang war es meist 24h Strom und 12h kein Strom. Die neue Regelung soll eigentlich 3 Tage Strom und 3 Tage kein Strom sein, aber inzwischen ist es eine Überraschung, wenn der Strom mal da ist.

Nach einer der anstrengensten aber auch erlebnisreichsten Wochen könnt ihr nun viele Bilder in der Galerie bestaunen:
Pais Ghana - Zweiter Abschnitt

Alexander und AtsupuiDa Atsu letzte Woche sehr viel für die Hochzeit organisiert und vorbereitet hat, war er sehr müde und hat gleich beide Gottesdienst verschlafen. So hatte ich die Aufgabe im 2-minuten-Takt die bald nervende Frage: "Wo ist Atsu?" zu beantworten. Da Atsu der Jugendleiter ist sollte er eigenlich immer in der Kirche sein.

Am Nachmittag hatte ich jedenfalls noch ein kurzes Fotoshooting mit dem Brautpaar.

BrautpaarIch kann mir jetzt besser Vorstellen, wie sich die Braut in der letzten Nacht vor der Hochzeit fühlt. Ich habe im Nachbarzimmer geschlafen und sehr oft hat die Unterhaltung mit ihren Freundinnen das Gegacker der Hühner übertönt.

Es war bestimmt die erste und auch letzte Hochzeit in Ghana, die ich vollständig miterlebt habe.

Die größten Unterschiede im Vergleich zu einer deutschen Hochzeit sind, dass es keinen Alkohol gibt, dass die Feier wesentlich kürzer ist, es nur einmal Essen gibt und es keine fest eingeladenen Personen gibt.

Verteilen von kleinen GeschenkenEigentlich sollte mein Zimmer hellblau gestrichen werden. Aber blau gab es nicht und so wurde lila zum Farbe mischen gekauft. Da das Lila aber verhältnismäßig wenig war, hat mein Zimmer jetzt einen rosa Anstrich.

Der letzte Tag der ersten Woche "Because you're loved" ("Weil du geliebt bist") hatte das Motto "Generousity" ("Großzügigkeit"). Am Vortag hatten wir mit den Helfern kleine Geschenke mit Süßigkeiten und Ballons vorbereitet.

In der Pause ging es in die nahe gelegene Grundschule um den Kindern eine kleine Freude zu machen und Gottes Liebe praktisch zu zeigen.

Parallel dazu war die Verlobung von der Zwillingsschwester von unserm Teamleiter. Wenigstens das Ende konnten wir noch miterleben.

Weiter Bilder: Pais Ghana - Zweiter Abschnitt

Anmalen des SchuldenkmalsFür den zweiten Tag von BYL wurde eine Aktion geplant. Gemeinsam mit den Freiwilligen sollte das Eingangsdenkmal der Schule geputzt und angemalt werden. Nachdem wir angefangen hatten, sind sogar noch andere Schüler und Lehrer gekommen und haben mitgeholfen.

Trotzdem haben wir, bis es Dunkel war, gearbeitet. Vielen waren selbst die Grundlagen von Malen nicht klar. So musste ich oft erklären, wie der Pinsel gehalten wird, damit die Farbe auch an der richtigen Stelle landet, oder dass man Ölfarbe nunmal nicht mit Wasser auswaschen kann.

Leider haben wir es nicht ganz fertig bekommen, der Rest wird morgen erledigt.

Verteilen von ErmutigungskartenDa am kommenden Wochende die Hochzeit von Atsus Zwillingsschwester ist, und auch einige Gäste bei Atsu übernachten wurden im Hausnoch ein paar Türen eingebaut. Und auch die Zimmer werden gestrichen. So ging es heute Morgen mit dem Streichen meines Zimmers los. Bilder gibt es in der Galerie:
Pais Ghana - Zweiter Abschnitt

er erste Tag von "Because you're loved" ("Weil du geliebt bist") stand unter dem Motto "Encouragement" ("Ermutigung"). Unsere freiwilligen Helfer haben dafür Ermutigungskarten für die Schüler der Abschlussklassen gebastelt.

Der Schulleiter war wirklich sehr begeistert über diese Action.

Hub-Day: Vortrag über KulturDas Treffen der Pais-Teams in Accra war für mich diesmal besonders interessant. Denn heute hatten wir einen Vortrag über Klutur von einem deutschen Ghanaer. Der Redner wurde in Deutschland gebohren, hat haber die meiste Zeit in Ghana verbracht.

Er hat uns viele Unterschiede der Kultur sehr gut beispielhaft erklärt. Ein Deutscher würde eine Sache auf die er aufpassen soll nicht nutzen. Gibt man es einem Ghanaer zum aufpassen, so kann man sicher sein, dass er es anschaut und nutzt.

"Du bist geliebt"BYL steht für "Becaus you're loved" ("Du bist geliebt"). In den nächsten 2 Wochen werden wir in diesem Projekt mit ein paar Freiwilligen aus der Schule Gottes Liebe etwas praktischer weitergeben. 

Da die Freiwilligen das Programm, so gut es geht, selbständig vorbereiten, hatten wir heute ein Treffen um die organisatorischen Details zu besprechen.

Technik in der KircheDas ich den Sonntag von 7:00 bis 14:00 in der Kirche verbringe, hatte ich schon erwähnt. Aber ich habe noch nicht geschrieben, wie sich so das Technik-sein in Ghana abspielt.

Da es keinen Plan gibt, kann es vorkommen, dass entweder gar kein Techniker vorhanden ist, oder die Plätze hinter dem Mischpult nicht mehr ausreichen. Nicht selten wir die Technik noch nach dem Gottesdienstbeginn aufgebaut.

Einen Soundcheck habe ich bis jetzt nur einmal erlebt, ansonsten wird alles live eingestellt. Einen Kopfhörer fehlt meistens, sodass gerade bei den Zweitstimmen durch Probieren erst der entsprechende Regler gesucht werden muss.

Banner aufhängenAm Morgen stand die Namensgebung von einem Baby an. Danach ging es das erste Mal in diesem Jahr zum Waisenhaus, da die anderen Samstage bis jetzt immer mit anderen Programmen gefüllt waren.

Da mein Teameiter Atsu auch der Leiter der Jugend ist, kommt es nicht selten vor, dass wir Plakate und Banner von den Jugendveranstaltungen aufhägen gehen.

Anspiel in TwiZur Morgenandacht in einer Schule habe ich mit Atsu ein kurzes Anspiel gemacht. Das Besondere war, dass ich diesmal nicht auf Englisch geredet habe, sondern in Twi, einer ghanaischen Sprache.

Barmherziger SamariterHeute war ich sehr begeistert, wie die Schüler von unseren Bibelkreisen sich in das Gleichnis vom "Barmherzigen Samariter" und vom "Verlorenen Goldstück" hineinversetzt haben.

Die Aufgabe war, die Geschichte nachzuspielen und dabei besonders auf die Gefühle und Gedanken der Person einzugehen.

Erster "Teaching Service" für die JugendDas erste Mal fand heute ein "Teaching Service" für die Jugend statt. "Teaching Service" heißt übersetzt so viel wie Lehrgottesdienst. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Themen, die zum christlichen Glauben verbunden sind, aber meistens im Gottesdienst nicht angepsprochen werden.

Heute wurde mit dem Thema "Leid" begonnen und wie damit umgegangen wird in anderen Religionen. Es war wirklich sehr interessant, auch wenn ich schon einige Sachen aus dem Religionsunterricht kannte.

Nachdem ich nun gestern die Weihnachtsgrüße "geblogt" habe, ist heute passend dazu die Weihnachtspost gekommen. Abgeschickt wurden die Briefe am 14.12.2014.

Am heutigen Treffen der Pais-Teams aus Accra wurde mit dem Fasten für Pais:Ghana begonnen. Gefastet wir während dem gesamten Februar.

Neben Lobpreis, Gebet und Bibelstudium ist das "Livewire" ein fester Programmpunkt. Meist wird das Videoseminar von Paul Gibbs, den Gründer von Pais, gehalten. Man findet die englische Version auch im Internet unter www.mypais.com/livewire.

Die letzten 2 Wochen waren durch das "Gebet und Fasten" sehr anstrengend. Meistens haben wir 6:30 Uhr das Haus verlassen und sind erst nach 10:00 Uhr wieder zurück gekommen.

Und da das Wasser knapp war, konnte ich auch nicht waschen und "musste" Tag zur Erholung nutzen.

Mir ist aufgefallen, dass ich euch bis jetzt zwei Video's vorenthalten habe. Es kommt zwar etwas spät, aber ich hoffe es wird euch trotzdem gefallen. Das erste ist auf Deutsch und das zweite auf Englisch.