Findest du die Bibelstellen (in Englisch)?Die Hälfte der Zeit in Ghana ist nun um und ich möchte mich ganz sehr für Gebet und finanzielle Unterstützung bedanken

Die zweite und letzte Woche Fasten von der Kirche hat heute begonnen. Nach dem Gebet ging es diese Woche immer auf der Ladefläche von einem Kleintransporter zurück.

Mit den 2 Andachten diese Woche haben wir über 400 Schüler erreicht und über 50 Schüler haben die Bibelkreise besucht.

In den Bibelkreisen haben wir diesmal die Bibelstellen in Bildern versteckt. Du kannst dich ja auch mal versuchen. (Bibelstellen sind in Englisch)

Am Samstag war unser Team zu der Namensgebung von einem Baby eingeladen. Bilder davon und auch von den anderen Tagen gibt es in der Galerie.

Pais Ghana - Zweiter Abschnitt

Gebetstreffen am AbendWegen "14 Tage Gebet & Fasten" kommen wir jeden Abend sehr spät nach Hause, sodass ich die Woche mal zusammenfasse.

In dieser Woche konnten wir endlich unser gewohntes Programm fortsetzen. In den Bibelkreisen haben wir unser näher mit dem Heiligen Geist beschäftigt. Und auch die Ministries standen unter diesem Thema.

Es war sehr ermutigend die Reflektion von den Schulleitern zu hören. Ein Schulleiter hatte extra die Schüler befragt und auch von diesen gute Rückmeldungen erhalten.

Nach 3 Stunden Schlaf in der Kirche ging es erst zum Geldautomaten und dann in die Handyläden. Man muss sich eine lange Straße vorstellen und rechts und links sieht man Handyläden und andere kleine Elektronikshops ohne Ende.

Nach über 4 Stunden mit Anschauen, Verhandeln, Ausprobieren konnten wir endlich zurück fahren. Ein Handy für mich und eins für Atsu, da er bis jetzt ein Handy geliehen hatte. Atsu ist ein Künstler im Verhandeln und ich kenne die technischen Details, sodass wir beide am Ende mit Preis und Ausstattung sehr zufrieden waren.

Nach dem Schlaf ging es am Abend in die Kirche, da seit gestern "14 Tage Fasten und Gebet" stattfindet.

GeburtstagsfeierDie Jungs aus dem Internat sind immer wieder begeistert, wenn wir kommen.

Einer der Pais Direktoren hat uns heute zum Geburtstag eingeladen. Neben dein Paislern hatte er auch sehr viele Freunde aus der Umgebung eingeladen. So war es nicht schlecht, dass er seine Geburtstagsrede als Kurz-Evangelisation gehalten hat. Weitere Bilder von der Party gibt in der Galerie:
Pais Ghana - Zweiter Abschnitt

Jeden Sonntag gibt es eine Pais- Allnight. Normalerweise gehe ich mit Atsu nicht hin, da es ein ganzes Stück von uns entfernt ist. Aber da wir heute in der Nähe waren, haben wir die Nacht mit Gebet und Lobpreis verbracht.

Heute gab es ein großes Treffen von allen Mentees von Pais:Ghana in Accra. Ein Mentee von mir konnte kommen und erfahren, warum Mentoring so wichtig ist.

Anschließend bin ich mit in seine Wohnung gegangen. Um auch seine Eltern und Geschwister mal kennen zu lernen. Ich war erstaunt, wie freundlich ich von fast allen aufgenommen wurde. Denn das Baby der Schwester fing an mit schreien, sobald es mir näher kam.

In einer Privatschule ist es mit der mangelden Schülerzahl nicht ganz so schlimm wie in den Staatsschulen. So konnten wir heute unsere erste Ministry halten.

Als wir den "Cheaplin", den Leiter der christlichen Aktivitäten, heute besucht haben, hat er uns erzählt, wie begeistert er von unserer Arbeit ist. Er hatte bei den Schülern nachgefragt, und hat viel positives Feedback bekommen.

Diese Woche haben die meisten Schulen wieder offiziell Unterricht. Trotzdem ist die Schule so gut wie leer. Viele Schüler bleiben einfach zu Hause.

Der Grund dafür ist, dass viele Lehrer auch noch eine Woche länger zu Hause bleiben. Wenigsten der Schulleiter war da, um das Programm für dieses Jahr abzuklären.

Nach 3 Tagen ohne Wasser für Toilette, Dusche oder Waschen, ist das Wasser heute Nachmittag endlich wieder gekommen.

Der Tag wäre mir in guter Erinnerung geblieben, wenn nicht am Abend mein Hand Bekanntschaft mit dem Betonboden in meinem Raum gemacht hätte. Nun ist leider Display und SD-Karte von meinem Handy im Eimer.

Selfi im afrikanischen AnzugIch habe ja nicht sehr viel mit Atsu gemeinsam, aber inzwischen werden wir immer öfter Zwillinge genannt.

Jam-PommesEigentlich hätte ich heute gerne Wäsche gewaschen, aber das Wasser ist alle. So fällt leider auch das Duschen weg :( Verdursten muss ich aber nicht, Trinkwasser gibt es noch.

Dafür hatten wir genügend Zeit Jam-Pommes vorzubereiten. Im Gegensatz zu Pommes aus Kartoffeln sind diese aber ganz schön bitter.

Banku beim MenteeNach dem Gottesdienst ging es heute zu Besuch zu einem meiner Mentees. So hatte ich mal etwas mehr Zeit mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Die Gastfreundschaft war echt umwerfend. Da muss man echt lernen "Nein" zu sagen, sonst passt man hinterher nicht mehr durch die Tür.

Afrikanischer Anzug2:00 Uhr war ich dann sehr müde und da die Betten im Schlafgebäude mit Ungeziefer befallen waren, haben wir im Gebetssaal geschlafen.

Nach einem abschließendem Gottesdienst am Vormittag ging es wieder zurück.

Ich habe mich sehr gefreut, als ich am Abend schließlich nach 3-wöchiger Verspätung meinen afrikanischen Anzug bekommen habe.

6:00 Uhr am Morgen ging es los. Zwischen den festen Gebetszeiten mit der gesamten Gruppe gab genügend Zeit für persönliches Gebet.

Es war mal wieder eine neue gute Erfahrung.

Nach einem kurzen Bürotag wurde für eine Gebetstreffen gepackt. Am Abend ging es mit dem Bus in Richtung "Berge". Somit wurde es auch ein ganzes Stück kälter, und mein Pullover kam das erste Mal zum Einsatz.

Das Besondere ist, dass es eine 24 Stunden Gebetskette von Freitag 6:00 Uhr bis Samstag 6:00 Uhr gibt.

Planung für den nächsten AbschnittDie Planung für die Programme ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, die wir heute gemacht haben. Neben dem "normalen" Wochenprogramm gibt es in diesem Abschnitt einige Programme am Wochenende für die Schüler,

Eine der größten Herausforderungen ist dabei die Kosten für die Schüler so gering wie möglich zu halten. Für sehr viele Schüler ist schon 1€ als Unkostenbeitrag zu viel. Um die Unkosten zu deckenm sind wir deshalb auf Spenden angewiesen.

Ich freue mich deshalb sehr über deine Unterstützung:
Unterstützung

Der offiziell erste "Arbeitstag" vom zweiten Abschnitt stand heute an.

Wenn ich so zurückblicke, kann ich sagen, dass ich erstaunt bin, was Gott alles so gemacht hat. Gerade bei einem meiner Mentees bin ich sehr begeistert, wie er Schritt für Schritt im Vertrauen auf Gott wächst und immer wieder interessante Fragen hat.

Aber auch ich habe sehr viele neue Sachen über Glauben, Kultur und Sprache kennen gelernt. Oft habe ich erlebt, dass man Sachen plant und plötzlich muss man alles komplett anders machen. Doch ich kann nicht sagen, dass es dadurch schlechter geworden ist.  Ich habe deutlich gemerkt, wie ich geführt worden bin.

Ich freue mich somit auf den zweiten (und vorletzten) Abschnitt.

Nach mehreren Monaten habe ich die Bilder vom Fotografen von der Evangelisation in Jirapa bekommen. Eine Auswahl gibt es hier:
Pais Ghana - Jirapa

Der erste Sonntag wurde heute mit 2 Gottesdiensten in der Hauptkirche gefeiert.

Und ich habe eine bessere Kamera von CEM Youth bekommen. Normalerweise wird diese nur am Sonntag verwendet und so kann ich die Kamera für den Rest der Woche haben ;)

Mein zweites afrikanisches HemdHeute habe ich das erste mal eine Hochzeitsfeier komplett erlebt. Bei den anderen sind wir immer später gekommen oder eher weggegangen.

Ich hatte das erste Mal die Gelegenheit mein zweites afrikanisches Hemd zu tragen. Da es lang-ärmlich ist, wird es nach einer Weile ziemlich warm darin.

Am Abend haben wir noch eine MissionsCamp besucht. Die Veranstaltung hatte nach über 4 Stunden schon fast Mitternacht erreicht und ich war wirklich sehr müde und eigentlich wollte ich nur noch ins Bett. An der Tür wurde ich dann noch von jemande aufgehalten und gefragt was ich hier machen. Müde wie ich war, habe ich kurz von Pais und der Arbeit erzählt. Als Sie das gehört hatte, war Sie sehr erstaunt, dass ich von Deutschland nach Ghana gekommen bin und es mir so gut gelingt mit der Kultur klar zu kommen.

Fufu stampfenHeute haben wir Verwande von Atsu besucht. Sehr oft wird bei solchen Familienfeiern Fufu gegessen. So konnte ich meine Fähigkeiten im Fufu stampfen ein wenig verbessern.

Fufu oder Foufou bezeichnet einen festen Brei aus Maniok oder Yams und Kochbananen. Er ist in ganz Westafrika und vor allem in Ghana und Nigeria Hauptbestandteil oder Beilage vieler Gerichte.

Zur traditionellen Zubereitung werden Maniok und grüne Kochbananen im Verhältnis zwei zu eins in Stücke geschnitten, etwa eine Viertelstunde gekocht und in einem großen Mörser zerstampft oder mit dem Mixer püriert, bis eine zähe Masse entsteht. Anschließend wird der Fufu zu portionsgroßen Klößen geformt und mit einer würzigen Suppe oder Sauce serviert.