Nachdem wir am Nachmittag aufgewacht sind, haben wir gemeinsam mit Atsu's (mein Teamleiter) Zwillingsschester und ihren Freund Reis mit Salat und Hühnchen gemacht.

Da sehr viele Ghanaer Laktoseintoleranz sind, wird hier selten Milch getrunken. Der Kalziumsbedarf wird duch Knochen und Gräten gedeckt. So hört man es beim Essen von Hühnchen oft knacken. Nicht selten wird der ganze Knochen mitgegessen.

Die Bildergalerie vergrößert sich auch stetig:
Pais:Ghana -Weihnachtspause

Die gefüllte Kirche zu SilvesterSilvester wird in Ghana in der Kirche gefeiert. Am 31. Dezember besucht jeder den Gottesdienst in seiner Kirche. Meine Kirche "CEM" hatte extra vor dem Gebäude noch eine Leinwand aufgebaut. Als wir um 9:00Uhr angekommen sind konnten wir gerade noch einen Platz in der 2. Empore finden.

Auch wenn die Ghanaer es sonst nicht so genau mit der Zeit haben, war der Jahreswechsel pünktlich. Die Tanzfläche war schließlich komplett überfüllt, als das Jahr 2015 angefing.

Die Knallerei konnte man schon seit den 24. Dezember jeden Abend bestaunen. Aber so viel wie in Deutschland sieht man hier nicht.

In diesem Sinne wünsche ich euch auch ein gesegnetes neues Jahr.

Mein ZimmerHeute stand Großputz an. Dass heißt wir haben mein Zimmer und Atsus Zimmer komplett leer geräumt und gekehrt, gewischt und geputzt.

Eigentlich soll ich ja in einer Gastfamilie untergebracht werden, aber bis jetzt wurde keine gefunden. Und ich denke, dass wird vielleicht auch so bleiben. So habe ich mir heute das Zimmer ein wenig umgeräumt :)

Heute war seit langen mal wieder ein freier Tag. Dummerweise hat mein Ventilator den Dienst verweigert und mein Zimmer ist an der Sonnenseite. Darum hatte ich heute gratis Sauna.

Mein afrikanisches HemdGeburtstag des JugendpfarrersIm GefängnisFeier bei PaislerEssen zur Dankesveranstaltung
Dieser Tag hat angefangen mit dem Geburtstagsgottesdienst unseres Jugendpfarrers. Heute konnte ich das erste Mal meine afrikanische Kleidung tragen und da Atsu das gleiche anhatte, waren wir mehr Blickfang als sonst. Eigentlich gab es Kuchen, doch der war zu schnell alle.

Anschließend ging es ins Gefängnis mit ein paar Leuten von der Gemeinde. Wir haben den Gefängnisinsassen ein paar Geschenke vorbei gebracht. Da wir an diesem Tag noch nichts gegessen und getrunken hatten, haben wir beim Imbissstand kräftig zugelangt.

Von da ging es zur nächsten Party bei einem Paisler aus Ghana. Eigentlich hatte er alle Paisler eingeladen, aber wir waren nur zu Zweit dort mit seinen Verwanden.

Am Abend ging es dann zur Dankesveranstaltung zu einer der Kirchen, wo Pais arbeitet. Neben einem großen Buffet gab es gute Unterhaltung.

Beim Posten auf Twitter und FacebookAm Vormittag hatte ich nun endlich die Gelegenheit meine Haare schneiden zu lassen. Nach 45 Minuten unter der Schneidemaschine hatte ich wieder kurze Haare und 2,25 € weniger in der Tasche.

Am Nachmittag stand ein Programm mit Rap, Theater, Lobpreis, Tanz,... in der Kirche an. Die Begrüßung von den Männern war meist: "Deine Frisur gefällt mir." Bei den Mädels war es unterschiedlich. Einige waren schockiert, dass ich mir die Haare so kurz habe schneiden lassen.

Mein Mentee hatte die Idee, das man während dem Konzert alle Facebook- und Twitter-Post's mit dem Hashtag #AsedaConcert live zeigen könnte. Wir haben die Sache umgesetzt und es ist sehr gut angekommen.

Heute stand die Weihnachtsfeier mit den Kindern von "Impact Lives Ministry" an. Die Kinder kommen meist aus einem schwerem Umfeld. Es war schön zu sehen, wie sich die Kinder bei singen, erzählen, essen und tanzen wohlgefühlt haben.

Davon gibt es viele Bilder in der Galerie:
Pais:Ghana -Weihnachtspause

Am Abend hat mir Atsu mein erste afrikanische Hemd, dass extra geschneidert wurde, mitgebracht.

Zum Weihnachtsgottesdienst wurden heute die 2 Gottesdienst zusammengelegt. So war der Raum sehr gefüllt. Aber nur die Predigt deutete darauf hin, dass Weihnachten ist.

Sowas wie Familienfeiern findet man weniger in Ghana. Und so habe ich mit Atsu allein den Nachmittag verbracht. Das heißt wir haben es uns unter freien Himmel gemütlich gemacht. Und gemeinsam gegessen, gegeneinander Computer gespielt und Film geschaut.

Weihnachtsessen: NudelpfanneDen Vormittag habe ich mit dem Abholen meines Päckchens verbracht. Dafür musste ich zum Postamt im Zentrum von Accra. Die Postbox, wo der Abholschein war, musste erstmal in einem Labyrint aus tausenden Postboxen gefunden werden. Am Schalter sollte ich dann nach der Übergabe des Paket's alles auspacken. Da aber alles in Geschenkpapier eingpackt war, zeigte sich die Beamtin gnädig, und ich musste nur ein Geschenk öffnen.

Da dass Paket mit 14,5 kg schon etwas schwerer war, beschloss ich ein Taxi zu nehmen. Während der Fahrt musste ich feststellen, dass der Taxifahrer keinen Plan hatte, wie er fahren sollte. Da wir inzwischen an einem mir auch unbekannten Ort waren, habe ich den Taxifahrer mithilfe der Karte auf meinem Handy gelotst.

Beim Geschenke auspackenNach einem Konzert in der Kirche ging es am späten Abend wieder zu Atsu. 22:43 Uhr konnrte ich mit Atsu schließlich die Nudeln genießen. Danach ging es an das Auspacken des Päckchens. Neben Ameisen, die sich glücklicherweise nur über etwas Brausepulver hergemacht hatten, konnte ich im Päckchen hauptsächlich Esssachen vorfinden.

Atsu war sehr erstaund über die vielen Dinge, die er noch nicht kannte. Ich habe mich natürlich auch riesig gefreut.

Zubereitung der HackbällchenEine freundliche Gastmutter hat alle Paisler zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Den Ablauf kann man kurzfassen: kochen, essen, kochen, essen, kochen, Lobpreis & Gebet und essen.

Der Speiseplan reichte von Reis mit Fisch, Nudelpfanne, Kartoffeln mit Quark und Hackbällchen bis hin zu Plätzchen mit Schokolade. Dabei wurde alles mehr oder weniger gemeinsam zubereitet. Es war ganz spannend mal beim Hühnchen-köpfen zuzuschauen. Nach so einem Tag kann man froh sein, wenn man noch auf den eigenen Beinen stehen kann und nicht unter dem Druck des Bauchs zusammensackt.

Auch wenn die Feierkultur im Verglich zu Deutschland wirklich sehr anders ist, war es trotzdem sehr schön.

Im Mittelpunkt der Pais-Allnight stand der Dank für den ersten Abschnitt mit Pais. Mit über 8 Stunden war es auch die längste Allnight und wir hatten danach noch einen Rückweg von über einer Stunde.

Mein Weihnachtspäkchen, abgeschickt am 21.11.2014, ist nun endlich abholbereit. Einen Monat hat es gedauert und dabei war das Päkchen schon nach 4 Tagen in Ghana. Nur die Verarbeitung in Ghana scheint eben nicht ganz so schnell zu gehen.

Seit heute kann ich nun erstmal pausieren, dass heißt aber nicht, das die Arbeit in der Kirche stillsteht.

Bibelarbeit im GottesdienstHeute durften wir als Pais-Team die beiden Gottesdienste ausgestalten. So gab es heute anstatt einer Predigt eine Bibelarbeit. Auf 4 unterschiediche Weisen haben die Gruppen mehr über den Heiligen Geist kennen gelernt. Der anschließenden Austausch war sehr interessant und natürlich auch mal etwas anderes für die Besucher.

Bilder gibts es auf den letzten Seiten in der Gallerie:Pais:Ghana - Erster Abschnitt nach Jirapa

Da die Pais-Allnight anstand, haben wir am Nachmittag schonmal "vorgeschlafen".

Die letzte Allnight mit CEM war im Vergleich zu den anderen sehr gut besucht. Ein Grund dafür ist, dass viele Schüler in Internaten untergebracht sind. Über Weihnachten kommen sie nach Hause.

Am Nachmittag wollten wir noch die Zettel für unseren Gottesdienst morgen ausdrucken. So etwas wie Öffnungszeiten findet man hier nicht und so ist es jedesmal eine Überraschung, ob ein Laden auf hat oder nicht. Der Druckshop war jedenfalls geschlossen, sodass Atsu in die Stadt gefahren ist, um einen anderen zu finden.

Offiziell ist heute auch unsern letzter Pais- Arbeitstag, doch wir haben am Sonntag noch den Predigtteil im Gottesdienst auszugestalten.

Die Gallerie habe ich mit vielen Bildern erweitert:

Pais:Ghana - Erster Abschnitt nach Jirapa

Impact Lives MinistryAm Morgen habe ich deutlich gemerkt, dass mein Körper mit der halben Mango etwas überfordert war.

Am Nachmittag ging es mit Atsu zu den Kindern vom "Impact Lives Ministry", die oft unter nicht sehr guten Lebensumständen leben. Gemeinsam mit den Kindern haben wir gesungen, gebetet und ihnen die Weihnachtsgeschichte erzählt. Am Ende haben wir noch Kekse verteilt.

Letzte Andacht für dieses JahrDie letzte Andacht für dieses Jahr war in einer verhältnismäßig kleinen Runde, weil schon ein großer Teil der Schüler Zuhause bleibt.

Die Mango-Saison geht langsam los. Am Abend konnte ich die erste Mango von dem Baum auf Atsu's Grundstück probieren. Es schmeckt sooo lecker.

Die Deutschen: ich, Henri Gode, Linda Uhlig und Deborah SchutteHeute ging es auf den letzten Hub-Day dieses Jahr (dem Treffen aller Pais-Teams in Accrs) etwas weihnachtlich und ruhiger zu. Neben Weihnachtsliedern aus Deutschland, Kenia und Ghana haben wir uns viel über den ersten Abschnitt ausgetauscht.

Als ich heute mal kurz unterwegs war, habe ich ein gefühltes Dutzend Taxis angehalten. Das Problem an der Sache ist, dass es 2 verschiedene Arten von Taxis gibt. Die einen bringen einen wirklich an den gewünschten Punkt, wo man hin möchte, die anderen pendeln zwischen 2 Punkten hin und her. Die pendelnden Taxis sind natürlich wesentlich günstiger, da man oft mit mehreren ein Taxi nutzt. Aber leider kann man die Taxis von außen nicht unterscheiden.

Nachdem ich heute die Handynummern von Leuten aus dem Jugendgottesdienst eingetragen hatte, konnten ich das erste Mal zu über 200 Leuten eine SMS schicken. Das Beste ist, das dabei als Absender nicht die Handynummer erscheint, sondern "CEM Youth".

Die "Feuer Konferenz" wurde heute mit 2 Gottesdiensten abgeschlossen. So hatten wir heute keinen extra Jugendgottesdienst, sondern waren alle mit in der Haupt-Kirche.

Nach dem ersten Gottesdienst ging es für mich ins Technicktreffen, auch wenn 2 der 5 Leute gefehlt haben. Verbindlichkeit wird eben nicht ganz so groß geschrieben. Wir haben die Versendung von Massen-SMS diskutiert, um die Leute damit zu den Veranstaltungen einzuladen.

Bevor es nach Hause ging, wurden mir die Maße für meinen neuen afrikanischen Anzug genommen. Es ist echt extrem günstig, sich Sachen schneidern zu lassen.

Banku mit Pfeffersauce und EiHeute konnten wir das Waisenhaus leider nicht besuchen, weil die Kinder auf einen Ausflug waren.

Bevor es am Abend zum 2.Teil der "Feuer Konferenz" ging wurde Banku mit Pfeffersauce und Ei gegessen. Banku ist neben Joloffreis, Fufu und Kelawele ein ghanaisches Nationalgericht.

Banku ist ein Teigkloß, der aus gesäuertem Mehl hergestellt und zu soßigen Gerichten und Eintöpfen serviert wird. Er besteht meist aus Maismehl, häufig wird aber auch eine Mischung aus Mais- und Maniokmehl verwendet.

Traditionell wird für die Zubereitung das Mehl mit Wasser zu einem Brei vermischt, der einige Tage stehengelassen wird und dadurch säuert. Dieser Brei wird anschließend gekocht und vor dem Servieren zu Klößen geformt. Für eine schnellere Zubereitung wird die Fermentation des Teiges auf wenige Stunden gekürzt und die Säuerung durch Zugabe von Essig erreicht.