Die vorletzte Andacht in diesem Jahr war aufgrund der Prüfungen mal in einem Klassenraum, der nach kurzer Zeit überfüllt war.

Feuer KonferenzAm Abend ging es zu einem Programm, das jährlich in unserer Kirche statt findet: "Feuer Konferenz". Neben Anbetung und Lobpreis wurde der Focus sehr stark auf den Heiligen Geist gerichtet.

Zutaten für das GeburtstagsessenMein Teamleiter hatte heute Geburtstag. Und zur Feier des Tages wurden fürs Geburtstagsessen Schnecken und Krabben gekauft. Schnecken sind mit GHS 10 (2,25€) sehr teuer.

Bei den Schnecken wird bis auf das Schneckenhaus alles mitgegessen. Der Geschmack von so einer Schnecke ist nicht überwältigend, aber man kann es essen. Auch die Krabben werden komplett gegessen. Der Geschmack hat mich sehr stark an salzige Chips erinnert. Nur hat man zwischendurch noch die saftigen Innereien.

Am Abend ging es mit Atsu's Zwillingsschwester und ein paar Freunden ins Restaurant. Mehr Bilder gibts in der Gallerie:

Pais:Ghana - Erster Abschnitt nach Jirapa

Die erste Andacht alleineHeute standen zur selben Zeit 2 Andachten an. Atsu kam am Morgen zu mir und sagte, dass es ihm nicht gut ginge. So musste ich das erste Mal eine Andacht komplett allein halten.

Viele Trotros (Kleinbusse) haben oft noch die alten deutschen Aufschriften. Es ist schon etwas komisch, wenn man in ein Trotro mit der Aufschrift "Abfall und Entsorgung" steigt.

Der vorletzte Hub-Day in diesem Jahr wurde durch einen ehemaligen Paisler bereichert. Es ist immer wieder spannend, wenn solche Leute von den Erlebnissen mit Gott während dem Paisjahr erzählen. 

Ich habe heute endlich weitere Bilder von der Evangelisation in Jirapa bekommen:

Pais:Ghana - Jirapa

Bilder von den Evangelisation an anderen Orten gibt es auf folgender Seite: http://www.crwgh.org/pictures.php
Bis die Bilder von Jirapa dort erscheinen, kann noch eine Weile vergehen.

Am heutigen Waschtag wurde ich von den Arbeitern umgeben, die an dem Haus von Atsu arbeiten.

Es ist erstaunlich, wie genau man schon mit wenig Werkzeug arbeiten kann. So wurde der Beton direkt auf dem Boden zubereitet, Es gab nur eine kleine Schüssel, die für den Transport von Beton und Wasser genutzt wurde.

Während den beiden Abendmahlsgottesdiensten gab es wie fast immer 6 Möglichkeiten sein Geld in die Kollekte zu geben. Der Grund dafür ist das ständige Kommen und manchmal auch Gehen der Gottesdienstbesucher.

Da Atsu (Teamleiter) immer noch der Schafmangel von der Gebetsnacht plagte, mussten wir heute mal auf den Besuch der Jungs vom Hostel verzichten. So konnte ich neue Bilder hochladen:

Pais:Ghana - Erster Abschnitt nach Jirapa

Jungs vom WaisenhausNach reichlich Cola und viel Gebet konnte ich 5:30 mein Bett aufsuchen. Auch wenn mir die Allnights sehr gefallen, würde ich doch eine andere Zeit bevorzugen.

Nach 3 Stunden Schlaf ging es schließlich mit Pastor Daniel (ein Teammitglied) in das Waisenhaus. Als wir die Geschichte vom "Barmherzigen Samariter" erzählt haben, waren die sonst sehr aufgeweckten Jungs aufmerksam, wie noch nie.

Heute war der Farmer's Day (Tag der Bauern) in Ghana. An diesem Feiertag haben auch die Schulen geschlossen, sodass wir heute im Büro gearbeitet haben.

Nach einer Stundee Schlaf am Abend ging es erneut zur Kirche für die Allnight (Nachtgebet). Im Mittelpunkt stand dabei der Gebet und Austausch für das kommende Jahr.

WeihnachtsgeschenkNächste Woche stehen die Prüfungen in den Schulen an und so hatten wir heute das letzte Mal für 2014 Bibelstudium. Am Ende gab es für jeden noch eine kleines Weihnachtsgeschenk in Form eines Lollis.

Vielleicht fragst du dich, warum ich nicht öfter auf den Fotos bin. Der Grund ist, dass ich für die Media-Sachen in unserem Team verantwortlich bin und deshalb mache ich auch meistens die Bilder.

Naomi bei der AndachtNachdem wir beim letzten Mal in der heute besuchten Schule über die Bedeutung von Lobpreis und Anbetung geredet hatten, war es auffallend, dass die Lobpreiszeit von den Schülern viel ernster genommen wurde. Da freut man sich, wenn man die Ergebnisse der eigenen Arbeit sieht.

Am Hub-Day (Treffen der Paisteams aus Accra) stand heute etwas besonderes an. Nach Gebet, Stiller Zeit und anderen organisatorischen Sachen ging es an den Strand. Es macht jedesmal Spaß, wenn eine Welle, die meine Körpergröße übersteigt, sich vor mir aufbaut und mich mitreist.

Nun habe ich auch meine erste Erfahrung im Surfen hinter mir. Aber ich hatte das Gefühl, das Surfbrett wollte sich nicht mit mir anfreunden, es hat mich immer wieder abgeworfen.

Schon 100 Tagen von meinen vorausichtlich 343 Tagen bin ich nun schon in Ghana ;)

Nachdem der erste Geldautomat meine Kreditkarte etwas zu viel erleichtert hat, konnte ich mich mit dem Ausfüllen und Abschicken der Reklamation beschäftigen.

Hätte ich heute nicht während dem Gottesdienst nicht auf mein Handy geschaut, dann hätte ich den Ersten Advent verpasst. Man wird aber auch durch gar nichts daran erinnert. Weder findet man Kerzen, Adventskranz noch Schnee und Kälte ;)

Unterkunft von SarahSonst esse ich am Sonntag zum Frühstück meistens Frühlingsrollen heute bin ich mal auf Burger umgestiegen. Er hat echt gut geschmeckt, nur beim Brötchen hätte man denken können, dass die Hefe vergessen wurde. In Ghana ist das Brot eben nicht so populär. Oft wird es einfach so gegessen. Die Anzahl der Brotsorten fällt mit 3 auch entsprechend gering aus.

Nachdem mich Sarah am 17.11.2014 besucht hatte, wollte ich mir, bevor sie morgen abreist, auch mal ihr Haus anschauen. Und SIe lebt tatsächlich ein ganzes Stück komfortabler als ich.

Besuchte Orte

Beim Fufu essenAm Vormittag habe ich heute beim Kinderprogramm mitgeholfen. Ich konnte keine großen Unterschiede zum Programm der Erwachsenen feststellen. Selbst ich hatte Probleme nach 3 Rednern noch das Thema zu verfolgen. Aber ich war echt beeindruckt, wie die Kinder selbständig ihren Lobpreis leiten.

Anschließend ging es zu einer Fufu-Party auf der wir den 105. Geburtstag von Atsu's (mein Teamleiter) Oma gefeiert haben. So wurde zuerst gemeinsam Fufu zubereitet und anschließend auch gegessen.

Es gibt eine Sache in Ghana, an die ich mich bestimmt nie gewöhnen werde. Das urinieren der Männer in den Straßengraben wird scheinbar unabhängig von den umstehenden Leuten gemacht. Aber wenn selbst an den Wänden steht "Urinieren verboten" muss Man(n) sich eben einen andern Platz suchen.

Ich bevorzuge immer noch die Toilette.

Beim heutigen Bibelstudium haben sich die Schüler in die Rollen biblischer Personen versetzt, was sehr interessant war.

Bis jetzt habe ich immer nur geschrieben, dass ich die Fische mit allem drum und dran verspeise. Da das für manche schwer zu glaube ist, habe ich jetzt mal ein Beweisfoto gemacht. Das Foto findest du in der Bildergalerie:
Pais:Ghana - Erster Abschnitt nach Jirapa

MorgenversammmlungVor unsere Andacht an diesem Morgen konnte ich mal sehen, wie so eine Morgenversammlung abläuft. Es war schon beeindruckend, wie die Kinder nach dem gemeinsamen Singen im Gleichschritt in die Schule marschierten.

Die Kirche im HautgebäudeAm Abend habe ich dann mit Atsu in unserer Kirche den Gebetsabend besucht. Da wir für ghanaische Verhältnisse überpünktlich waren und ich noch nie die Emporen der Kirche betreten hatte, habe ich diese mal angeschaut.

Da der Hub-Day, das Treffen aller Pais-Teams in Accra, etwas entfernt ist, müssen wir an diesen Tagen immer 5:00 aufstehen um pünktlich vor 7 Uhr anzukommen. Wenn alles perfekt klappt mit Umsteigen und Verkehr, dann brauchen wir nur 45 Minuten. Aber öfters kommt es vor, dass wir 90 Minuten brauchen, da wir nicht sofort ein Tro-Tro in unsere Richtung finden oder der Verkehr eine schnellere Fahrt nicht zu lässt.

Für die Rückfahrt brauchen wir aber fast immer über 2 Stunden, weil der Verkehr sehr extrem um diese Zeit ist.

Ansonsten hat uns heute nochmal Pastor Dan aus Großbritannien mit einigen theoretischen Dingen für unsere Arbeit begeistert.

Das Gerät, dass ich am meisten in Ghana vermisse, ist eine Waschmaschine und jeden Montag wächst die Sehnsucht danach etwas mehr.

Als ich am Nachmittag vom Einkauf fürs Essen zurückkam schaute mich Atsu an und fragte: "Warum kaufst du immer die weißen Eier?" Mir war das gar nicht aufgefallen, doch scheinbar bevorzugen es die Verkäufer, die Eierfarbe passend zu meiner Hautfarbe zu geben.

Atsu hatte mir gestern gesagt, dass ich heute der MC für den erstern Gottesdienst bin. Als MC (Master of ceremony) bin ich quasi der Programmleiter. Ich hatte mich am gestrigen Abend so gut es eben ging darauf vorbereitet. Aber vieles st eben auch spontan in Ghana.

Bei meinem ersten "Auftritt" hatte ich auch schon das erste Problem, das Team für den Lobpreis, das ich ankündigen sollte war noch nicht da. So hat Atsu für mich kurzerhand übernommen. Etwas später musste ich dann den Punkt von der auch nicht anwesenden Anspielgruppe überspringen, aber sonst ging es relativ ohne größere Zwischenfälle und zu meiner Zufriedenheit weiter.