Die vorherige Nacht mussten Atsu und Pasor Daniel zum Nachtgebet, so wurde der Start der iGroup (Programm für die Kinder von der Straße) erneut verschoben.

So konnte ich neue Bilder hochladen:

Pais Ghana - Jirapa

Pais Ghana - Erster Abschnitt nach Jirapa

Naomi war heut zu einer Konferenz, sodass wir heut nur zu Dritt unterwegs waren. Nach der Andacht am Morgen wurden heute mal wieder Videoaufnahmen gemacht.

Auch dieses Video ist nur auf Englisch verfügbar:

Global HDAm Nachmittag konnten wir Global HD dann in einer weiteren Schule durchführen.

Am Abend habe ich dann einen weitern Meilenstein in Ghana erreicht. Der Strom war weg und es war inzwischen dunkel. Da Atsu später noch etwas erledigen musste, war ich beim Einkaufen und Essen machen auf mich alleine gestellt.
Es gestaltet sich nicht einfach, wenn man neben den sonstigen Geräten auch noch das Handy als Lichtquelle halten muss.

13 HD-Gruppen in einer SchuleHeute wurden wir den ganzen Tag von Pastor Dan Randall begleitet und er war wirklich begeistert von den Haverim Devotion Gruppen (Bibelkreis) in den zwei besuchten Schulen. Am Vormittag konnten wir 13 Gruppen mit über 70 Schülern betreuen. Am Nachmittag waren es 3 Gruppen.

Nachdem wir nun letzte Woche jeden Tag in Jirapa gehofen haben, stand heute mal wieder ein freier Tag an. Ich hatte diesen auch dringend nötig, da mich Halsschmerzen und Husten geplagt haben.

Aber die Medizin von der Apotheke in Ghana schmeckt auch nicht besser als die von Deutschland.

Nachdem wir nun den letzten Hub-Day wegen Jirapa verpasst hatten, wurden wir besonder begrüßt und mit Fragen gelöchert.

Wir hatten heute auch wieder Besuch aus dem Ausland. Pastor Dan Randall der "Assistant National Director" von Pais GB (Großbritannien) wird auch für die nächste Woche noch in Ghana bleiben. 

Mit Sarah vor BaritasNachdem ich die ersten 4 Stunden des Tages mit dem Waschen der Wäsche der letzten 2 Wochen verbracht habe, konnte ich am Nachmittag Sarah aus meinem ehemaligen Physik-Kurs treffen.

Sarah ist ebenfalls für 3 Monate in Accra mit der Organisation Praktikawelten. Nachdem ich ihr ein paar Schulen und die Kirche gezeigt hatte, ging es in das chinesisches Restaurant 'Baritas'.

Auch sie berichtet über ihre Erlebnisse in Ghana: Blog von Sarah

Am heutigen Sonntag wurde ich natürlich von allen, die nicht mit in Jirapa waren, begrüßt und gefragt, wie es war.

Nach den Gottesdiensten konnte ich dann viele Sachen über Webseiten- und Datenbankenwicklung mit den Leuten vom IT-Department vom CEM Youth Minnistry teilen. Ich bin eigenltich nicht für solcheTreffen am Sonntag, doch wenn man in Ghana solche Treffen an anderen Tagen organisiert, dann sitzt man erst lange alleine und später mit 2-3 Personnen von 7 da.

Weiß & Schwarz - Davon gibt es viele BilderNach über 15 Stunden Fahrt sind wir schließlich wieder in Accra angekommen. Ich kann sagen, dass diese Woche mit Abstand die Woche mit dem wenigsten Schlaf war, aber auch mit Abstand die interessanteste Woche bis jetzt.

Mein Körper hat bestimmt viele neue Vieren und Bakterien bei der Arbeit unter den Armen kennen gelernt, doch bis jetzt geht es mir noch gut und ich hoffe, dass bleibt auch so.

In dieser Woche wurden auch mit Abstand die meisten Fotos von mir gemacht. Ich war der einzigste Weiße unter 450 Helfern und da fällt man eben schon ein wenig auf. So musste ich sehr häufig die Fragen: "Wie geht es dir? Was ist dein Name? Woher kommst du? Was machst du hier? Wielange bist du hier?", beantworten. Und am Ende haben Sie sich noch ein Foto mit mir gewünscht.

Ich habe selber nur wenige Fotos gemacht, doch ich werde in Kürze einige Fotos kopieren und hochladen.

Medizinische HilfeAm heutigen Tag gab es medizinische Hilfe. Nach der Anmeldung konnte jeder Blutdruck, Augen und Zähne testen lassen. Es sind sehr viele Ärzte von außerhab gekommen um die Leute zu untersuchen und Medikamente zu verschreiben. Die Medikamente gab es dann natürlich kostenlos dazu.

Am späten Nachmttag mussten wir dann wieder alles Abbauen, sodass wir dann schließlich 0:20 Uhr mit den Bussen abfahren konnten.

Viel Menschen hatten gleich auf dem Platz übernachtet um am heutigen Tag Reis, Gari (ähnich wie Semmelbrösel), Zucker, Öl, Eimer, Seife und Öllampe zu bekommen. Für viele ist es das erste und bestimmt auch letzte Mal, das Sie solche Sachen bekommen. Ich habe heute größtenteils beim Abpacken von Reis, Gari, Zucker und Öl geholfen.

Es ist nicht unbedingt einfach, wenn man dann sein Mittagessen oder seine Wasserfasche in der Hand hält und ein paar Meter weiter die Frauen und Kinder am Zaun stehen und mit Handbewegungen verdeutlichen, dass sie etwas zu essen haben wollen. Wir haben bestimmt über 2000 Menschen versorgt, aber es war eben nicht für jeden etwas dabei. Und selbst wenn man das Essen durch den Zaun gibt, so ist es sehr wahrscheinlich, dass nach einer Schlägerei das Essen auf den Boden landet. Hier kann man echte Dankbarkeit lernen.

Nach dem das Programm mit erneut vielen Heilungen am heutigen Abend um ca. 00:00 Uhr zu Enda war, stand der Umbau vom Platz für den letzten Tag an. Nachdem ich schließlich 3:00 Uhr auf meiner Matratze lag, hatte ich auch diese Nacht nicht mehr als 5 Stunden Schlaf.

Programm am AbendNach einer langen Gebetszeit 5:30 Uhr am Morgen ging es an den Umbau des Platzes für die Verteilung von Kleidung. Schon als wir ankammen, war der Platz von vielen Leuten überströmt, die auf unsere Hilfeleistungen gewartet haben.

Nachdem die Kleidung auf den Tischen verteilt war, hatte ich zu mit anderen zu kontrollieren, dass jeder nach maximal 4 Kleidungstücken wieder weggeschickt wird. Die Bedürftigen sind dabei nicht immer verständnisvoll und oft musste ich die Leute auch regelrecht von der Kleidungstischen wieder wegziehen. Schlägereien konnten nur mit reichlich Security und Polizei mit Schlagstöcken und Elektorschockern vermiden werden.

Sehr gerne möchte man allen helfen, doch nach ca. 3000 Leuten, waren die Kleidungsbestände aufgebraucht.

Auch der zweite Abend war nicht weniger Spektakulär als der erste Abend. Viele wurden von Schmerzen geheilt und einige haben ihr Augenlicht wieder bekommen.

Kochen für 450 HelferAm heutigen Tag stand der Aufbau der Bühne, Lautsprecher, 6000 Stühle,... und vieles mehr bei Temperaturen von über 35°C an. Dabei kann man die Arbeitsweise nicht mit der in Deutschland vergleichen. Soetwas wie konkrete Arbeitsanweisung gibt es hier nicht oder kaum. So werden viele Sachen doppelt und dreifach gemacht, weil keiner genau weiß, wie es sein soll. So wurden z.B. ein Stuhl von mindestens 5 Personen hin- und hergeschoben, bis er an den vermeintlich richtigen Platz stand.

Am Nachmittag habe ich dann in der etwas entfernten Küche geholfen. Schließlich müssen 450 Helfer mit Essen versorgt werden.

Nach dem Abendessen mit über 2 Stunden Verspätung stand schließlich der Start des Programms an. Und ich muss sagen ich war überwältigt, was die Ghanaer zustande gebracht haben. Der Platz war mit über 7000 Personen gefüllt. Ich denke es könnten sogar um einige mehr gewesen sein, aber so eine große Anzahl lässt sich schlecht zählen.

Nachdem am Anfang der erste mitgebrachte Generator mehrere Male ausgefallen ist, und somit der gesamte Platz plötzlich in völliger Dunkelheit war, konnte der zweite Generator seinen Dienst gut verrichten.

Bei der Frage, wer sein Leben Jesus geben möchte, sind geschätzt über 1000 nach vorne gekommen. Außerdem konnte ich an diesem Abend mal deutlich sehen, dass Gott ein lebendiger Gott ist, und noch immer Wunder tut.

Schnurgerade StraßenNach wenigen Stunden Schlaf im Bus konnte ich die Landschaft Ghanas genießen. Sehr oft war konnte man die Straße schnurgerade bis zum Horizont sehen. Je weiter wir nach Norden kamen, desto mehr wurden die Tropenbäume durch Steppengräser ersetzt.

Auch konnte man sehen, dass die Lebensverhältnisse im Vergleich zu Accra abnahmen. So habe ich des öfteren nur Lehmhäuser mit Strohdächern gesehen.

Über den Busfahrer konnte ich auch staunen. Er hat die gesamten 14 Stunden übernommen und während der Fahrt telefoniert, Zähne geputzt und das Gesicht gewaschen. Wie sicher das Ganze ist, spielt in Ghana nicht so eine große Rolle.

Anschließend ging es in die Unterkunft, wo mir Atsu extra einen Platz reserviert hat. Hier hatte ich das erste mal in Ghana eine Dusche mit Browse. Aber das Wasser war trotzdem kalt.

Finde Jirapa auf der Karte: Besuchte Orte

Da Teamleiter Atsu schon gestern abgefahren ist, war ich heute mal den ganzen Tag auf mich alleine gestellt. Aber inzwischen ist das TroTro- und Taxifahren kein Problem mehr. Nur die Essensuche hatte sich etwas schwirig gestaltet. Es gibt zwar viele Sachen im Straßenverkauf, doch diese Sachen sollte man wegen der Cholera lieber nicht kaufen. Und einen entsprechenden geöffneten Laden am Sonntag zu finden, war nicht einfach. 

Nachdem ich schließlich etwas gefunden hatte,  stand der Aussendungsgottesdienst an. Danach hat es noch bis 23:20 gedauert, bis der Bus abgefahren ist.

Nachdem ich nun am Vormittag meine Tasche für die kommende Woche gepackt hatte, ging es schließlich 2:00 Uhr zur Kirche. Ich hatte mich in meiner Ausstattung sehr eingeschränkt, weil mir gesagt wurde, dass während er Evangelisation gerne geklaut wird.

Jedensfalls haben wir sieben Stunden gewartet, um zu erfahren, dass der Bus nicht genügend Plätze hat. Somit müssen wir morgen einen anderen Bus nehmen. So habe ich wenigsten genügend Zeit den Blog zu aktualisiern und neue Bilder hochzuladen:
Pais:Ghana - Erster Abschnitt

Global HDDa die Abfahrt wieder um einen Tag verschoben wurde, konnten wir in die Schule gehen und Andacht und Bibelgruppe halten.

Anschließend wurden die insgesamt 4 Trucks für die Evangelisation beladen. Zur Enagelisation werde ich im Technikteam mithelfen. Mein Teamleiter Atsu hat die Techniker so beschrieben: "Techniker stehen als erstes auf und gehen als letztes zu Bett. Techniker waschen sich selten und wechseln auch selten die Klamotten. Techniker sind durchgängig beschäftigt."

Global HDWegen der verschobenen Abfahrt zur Evangelisation konnten wir heute an zwei Schulen mit Global HD starten. Da das Konzept entsprechend mit Video und Internetsuche aufgebaut ist, müssen wir für die Schulen das Bibelstudium anpassen. Neben einen verkürtzten Video vom Laptop haben wir Arbeitsblätter mit entsprechenden Hintergrundinformationen zu Exodus erstellt.

Am Abend gab es noch ein Treffen für die Evangelisation. Neue Abfahrtszeit: Samstag 10:00 Uhr

Anspiel über FreundschaftNach einem Streik dauert es immer ein wenig bis es sich herumgesprochen hat, dass wieder Schule ist. So waren bei unserer heutigen Andacht in Madina JHS nicht so viele Schüler anwesend. Trotzdem konnte wir die Schüler mit unserm Anspiel über Freundschaft begeistern und zum Nachdenken anregen.

Morgen sollte es nochmalerweise in den Norden von Ghana gehen, aber die Abfahrt wurde auf Freitag verschoben.

Ein Bestandteil des Programms von unseren wöchentlichen Treffen der Pais Teams ist "Livewire". Dabei schauen wir ein Video, meist von Pais-Gründer Paul Gibbs, über verschiedene Themen, wie Stressbewältigung, Stille Zeit,... , die uns bei unserer Arbeit helfen. Diesmal ging es um Kommunikation.

Die anderen 3 DeutschenAm heutigen Off-Day stand nach dem Waschen der Kulturaustausch mit den anderen Deutschen an. Dafür haben wir uns an der Accra- Mall getroffen. Das ist ein großes Einkaufs- und Dienstleitungszentrum, wie man es auch von Mitteleuropa kennt.

In einer Pizzaria haben wir uns über die Sachen, die wir von den Ghanaern lernen können, wie z.B. das Zeitnehmen für Gebet und für Gottesdienste, aber auch die ungewöhnlichen Sachen, wie z.B. das durchgehende Klatschen beim Gebet, unterhalten.