Einmal im Monat wird im Jugendgottesdienst Abendmahl gefeiert. So auch heute.

Zwischen den 2 Gottesdiensten konnte wir schließlich unser erstes Treffen der neuen Technikgruppe machen. In der nächsten Zeit werde ich nun mit einem Programmierer und einem Webentwickler eine Webseite mit Mitgliederdatenbank für den Jugendgottesdienst entwickeln.

Heute ist auch der erste Tag von "Global HD". "Global HD" oder "Haverim weltweit" heißt, dass über einen Monat weltweit viele Haverim- (=hebr. Freunde, die zusammen lernen) Gruppen Gottes Wort gemeinsam lesen und sich darüber austauschen. Diesmal wird Exodus 14,8-31 betrachtet. Auch du kannst mitmachen:
Pais: Haverim weltweit: Moses entdecken

Einige Kinder vom WaisenhausAm Vormittag haben wir die Namensgebung von einem Baby in der Kirche besucht und anschließend ging es zur Jubeläumsfeier vom Waisenhaus, indem wir arbeiten.

Als wir 11:00 Uhr angekommen sind haben wir ein Programmablauf bekommen, auf dem folgendes Stand: 9:45 sollen alle Gäste sitzen und 10:00 ist der Aufbau durch die Programmveranstalter geplant. Ich bevorzuge es eher andersherum. Wie auch immer, als wir um 11:00 angekommen sind wurde gerade die Technick aufgebaut. Nachdem nach einer ganzen Weile schließlich ein Mikrofon in Betrieb war, ging das Programm mit Reden, Tänzen und Musik los. Währendessen wurden auf der Bühne noch die letzten Kabel zusammen gelötet. Trotzdem war das Program schön.

Mit Zucker kleben die Hände schön am SackDa die Lehrer immer noch streiken konnten wir wieder bei den Vorbereitungen der Evangelisation helfen. Neben den restlichen Gari wurde heute der Zucker umgepackt. Zucker und Schweiß sorgt dann dafür das alles klebt.

Mischt man Zucker mit Gari und Erdnüssen bekommt man einen wundervollen Snack für zwischendurch.

Am Abend hatte ich dann eigentlich das erste Treffen von dem IT-Leuten von Jugendgottesdienst. Nach über einer Stunde Verspätung ist dann schließlich der erste und auch letzt von ingesamt 5 Leuten gekommen.

Umpacken von GariNächste Woche geht es in den Nordosten von Ghana zu einer Evangelisation von unserer Kirche. Da der Norden von Ghana ärmer als die Region um Accra ist, werden auch Kleidung und Lebensmittel zum Verteilen mitgenommen. Außerdem gibt es medizinische Hilfe.

Da die Lebenmittel in großen Säcken gekauft wurden, muss alles in kleine Beutel verpackt werden. Gestern wurde Reis und heute Gari (wie Semmelbrösel) umgepackt.

vlnr. Hautkirche; Rohbau, wo wir Jugendgottesdienst haben; RestaurantHeute haben wir den fast ganzen Tag in unserer Kirche "Charismatic Evangelistic Ministry" geholfen, da die Lehrer streiken und wir so mit den wenigen Schülern, die trotzdem gekommen waren, nur eine kurze Diskussion über Freundschaft hatten.

Auf den Gelände von CEM findet man aber nicht nur eine Kirche. Neben einem großen Hauptkirche mit integrierten Bürokomplex findet man noch ein Glashaus, ein Restaurant, ein Imbiss, natürlich ein kleines Toiletten- & Waschhaus und 2 weitere große Gebäude, die sich gerade im Bau befinden. Im Untergeschoss einer dieser Rohbauten findet unser Jugendgottesdienst statt.

Man kann hier sagen, dass rund um die Uhr jemand in der Kirche ist. Und am Sonntag vormittag ist dann das Gelände trotz seiner Größe sehr gut gefüllt. Neben 2 Hauptgottesdiensten gibt es die 2 Jugendgottesdienste, wo ich immer bin, einen französichen Gottesdienst und 2 Gottesdienst in der lokalen Sprache.

Heute hatten wir beim Treffen der Pais Teams Besuch aus Nigeria. Der Mann möchte Pais in sein Land bringen und deshalb in den nächsten Tagen mehr Einblick gewinnen.

Heute war endlich der Tag der Erleuchtung. Am Vormittag kam der Elektiker und musste erstmal feststellen, das der komplette Stromkasten unter Strom steht.

Nachdem an einigen Stellen die provisorischen Verbindungen repariert wurde, steht nun nicht mehr der Schutzleiter unter Strom und ich habe endlich Licht :)

Von 7:00 bis 14:00 konnte ich in den beiden Jugendgottesdiensten von CEM (Charismatic Evangelistic Ministry) wieder am Mischpult sitzen. 

Da für den Jugendbereich in der Kirche ein IT-Department (Technik-Gruppe) für Webseite, Newletter, Mitgliederdatenbank und einiges mehr geplant ist, wurde heute ein erstes Treffen festgelegt. Ich freue mich natürlich sehr, dass hier beim Aufbau mithelfen kann und meine Erfahrung einbringen kann.

Da nächste Woche im Waisenhaus Jubeläumsfeier ansteht, wurde heute kräftig sauber gemacht und aufgeräumt. So haben wir heute mal keine Andacht gehalten, sondern Fenster geputzt.

Anspiel über VergebungAm Morgen konnten wir über 160 Schüler mit einem kurzen Anspiel über Vergebung begeistern und zum Nachdenken anregen.

Eigentlich war für 11:00 der Treff am "Immigration Service" für die Verlängerung des Visums geplant. Da ich dafür noch eine Brief vom Pfarrer brauchte und der erst um die Mittagszeit kam, war ich schließlich erst 2,5 Stunden später dort. Hier hätte man schließlich wegen dem Ausfüllen, Beantragen und Warten denken können, man sei wieder in Deutschland.

Schlussendlich war das Visa nicht verlängert und ich hatte mehr Formulare als Vorher, aber wenigsten habe ich jetzt einen Pass für Ghana, den ich für die Visum-Verlängerung brauche.

Heue habe ich mir schließlich den 4. Stromschlag mit über 200 V eingefangen, da, wie ich herausgefunden habe, der Schutzleiter der eigentlich schützen sollte, in Atsu's Haus unter Strom steht und somit auch jedes Gerät, das diesen nutzt. Somit werde ich nun den Schutzleiter abkleben um weitere Schocks zu verhindern.

Arbeiten in Kleingruppen beim BibelstudiumAls ich das erste Mal einen Keks oder ein Bonbon in Ghana bekommen habe, dachte ich: 'Endlich mal etwas ohne Pfeffer'. Aber schon beim ersten Versuch musste ich feststellen, dass ich falsch lag. Inzwischen habe ich mich aber an den Pfeffer gewöhnt.

Heute habe ich auch das erste Mal einen Bibelkreis mit 7 Schüler komplett alleine gehalten. Ab und zu musste ich zwar ein paar Sätze wiederholen, damit mich die Schüler verstehen. Aber sonst lief es sehr gut :)

Heute ging es mal in keine Schule, dafür wurde gebetet, Bibel studiert und für die nächsten Tage geplant.

Am Nachmittag hatte ich auch das erste Gespräch mit meinem zweiten Mentee. Bei der Rückfahrt im Tro-Tro (Kleinbus) waren mal wieder 2 kleine Kinder, die sich wahnnsinnig gefreut haben, das sie einen Weißen sehen.

Gerade bei den kleinen Kindern ist die Reaktion, wenn sie einen Weißen sehen, sehr interessant. Einige schauen einen mit großen Augeund offenen Mund an, als hätten sie gerade etwas Übernatürliches gesehen, andere fangen an mit lächeln und lachen.

Am heutigen Treffen der Pais Teams aus Accra war extra ein Doktor anwesend, der uns über Cholera und Ebola noch ein wenig erklärt hat. Bei solchen Vorträgen merkt man, dass die Bildung nicht so umfangreich wie in Deutschland ist. Sehr viele Sachen waren mir aus dem Unterricht bekannt. Für die Ghanaer war Vieles neu.

Im Gegensatz zu Deutschland ist auf alle Fälle in Accra das mobile Internet sehr schnell und auch kostengünstig. Dafür gibt es meist auch keine oder nur langsame Hausanschlüsse.

Waschen gehört eindeutig zu den Sachen in Ghana, die ich nicht gerne mache. Und auch das die Schuhe durch den Staub schon nach einem Tag wieder dreckig sind macht mich nicht unbedingt glücklich. Da haben wir es in Deutschland etwas besser :)

Es gibt auch wieder neue Bilder von der letzten Woche:

Pais:Ghana - Erster Abschnitt


Aktualisiert habe ich auch die Infos über Gebetsanliegen und Verwendung der Spenden. Ich freue mich weiterhin über Spenden, da gerade Pais:Ghana finanzielle Mittel nötig hat:

Unterstützung

Diskussion im Boyshostel (Jungen-Internet)Da wir seit dem letzten zwei Gottesdiensten in einem neuen Gebäude sind, haben sich auch die technischen Sachen etwas geändert. Im heutigen Gottesdienst konnte ich so den anderen Technikern noch eine Menge beibringen.

Der Besuch vom Boyshostel (Jungs-Internat) war mal wieder ein krönender Wochenabschluss. Wir wollten nur eine kurze Diskussion über "Arbeit und Ausruhen" im Sinne der Bibel machen. Selbst die Lehrer und Betreuer sind gekommen und haben mitdiskutiert, bis wir schließlich nach über einer Stunde ein Ende gefunden haben.

Restaurantbesuch zum TeamsocialNach den ersten Wochen Arbeit, war heute Zeit um sich mit einem anderen Team auszutauschen und neben bei sich etwas zu erholen. Zuerst ging es an den Strand Kokobite, an dem die Wellen mal wieder überaus groß waren. Neben den gemeinsamen Ballspielen habe ich den anderen Mau-Mau beigebracht

Anschließend ging es in das internationales Restaurant Marwako. So konnte ich mal wieder auf deutschen bzw. italienischen Neveau essen.

Morgenandacht in Preset SHSÜber 150 Schüler haben heute Morgen gespannt unser kurzes Theaterstück verfolgt. Es ging um Bekehrung und es ist dann schon interessant, wenn nach der Andacht Moslems kommen, nachfragen und mehr wissen wollen.

Das hier die Gräten mitgegessen werden habe ich ja schon erwähnt, heute ging es mit dem kompletten Fisch, inkl. Kopf, Flossen, Augen,... weiter. Es schmeckt gar nicht so schlecht wie erwartet, gerade der Kopf ist auch schon knusprig.

Bibelkreis im FreienDiese Woche sind unsere Schüler in den Bibelkreisen sehr kreativ mit Comic und Gedicht über "Salz der Erde" geworden. In einer Schule ist ein Leiter, der stark gegen den Glauben ist, er hat uns Verboten das Schulgebäude zu nutzen. So machen wir es jetzt außerhalb. Trotzdem wächst auch dieser Bibelkreis.

Zum Mittagessen habe ich heute das erste Mal Kuhhaut gegessen. Doch darauf könnte ich gut verzichten, es ist wie Gummi und schmeckt nicht besonders.

Andacht in Madina JHSAm heutigen Tag haben wir das erste Mal unser Team aufgeteilt, sodass etwas mehr für mich in einer Andacht abgefallen ist.

Nach über einen Woche kochen mit Grill, konnten wir heute gerade noch vor der Schließung Gas holen. Somit brauchen wir auch kein Holz von der Zimmertür mehr zum Anfeuern.

Am heutigen Hub-Day, den Treffen von allen Paislern aus Accra, gab es nun noch einen Nachtrag zum Vorebereitungstraining. Es ging um die 4 Temperamente Sanguiniker, Phlegmatiker, Choleriker und Melancholiker. Bei Pais wird das auch Life-Shape genannt. Auf der Pais-Seite kannst du den LifeShape-Test machen.